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Schulungsinitiative

„Man traut sich ja kaum noch auf die Straße…“

Unter diesem Titel stand am Mittwoch, den 11. Februar 2009 ein Informationsnachmittag für Senioren, veranstaltet von der Polizei und dem Malteser Pflegedienst Hatzenbühl. Kriminaloberkommissar Albert Conrad (Polizeiinspektion Germersheim) und der für die Verbandsgemeinde Jockgrim zuständige Bezirksbeamte Hans Jilg (Polizeiinspektion Wörth) berichteten aus ihrem Arbeitsalltag.

Die Teilnehmer der Veranstaltungen erfuhren beispielsweise, dass man sich im Landkreis Germersheim ohne Bedenken „auf die Straße trauen kann“. Senioren seien eher unterdurchschnittlich Opfer von Verbrechen. Häufig vermeiden sie durch ihre Lebenserfahrung riskante Situationen, zudem sei die regionale Kriminalität vergleichsweise niedrig. Dennoch sollte man es Kriminellen nicht aus Unwissenheit zu leicht machen. So könnte sich hinter der Bitte um ein Glas Wasser an der Haustür, durchaus ein Trickbetrüger verbergen. Hier der Rat der Polizei: Man selbst entscheidet, ob man Fremden Zutritt zu seiner Wohnung gewährt. Man sollte dies nur nach reiflicher Überlegung tun und nicht aus falsch verstandener Höflichkeit, denn sonst könnte man beispielsweise Opfer eines Diebstahls werden.

Viele Verbrechen können durch umsichtiges Verhalten, eine intakte Nachbarschaft und verschiedene Sicherheitsvorkehrungen vermieden werden. Mehr Informationen dazu finden Sie in Informationsbroschüren, die sich speziell mit der Sicherheit von Senioren beschäftigen und hierzu Ratschläge vermitteln. Die Broschüren sind bei den Polizeiinspektionen  unentgeltlich erhältlich.

v.l.n.r. Hans Jilg(Bezirksbeamter VG Jockgrim); Gabriele Hartenstein (Malteser Pflegedienst Hatzenbühl); Albert Conrad (Polizeiinspektion Germersheim); Rainer Strunk (1.Beigeordneter d. Landkreises Germersheim)

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